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OP-Risiko / OP-Risiken Facelifting / Facelift PDF Drucken E-Mail

OP-RISIKO - Facelift - Allgemeine Hinweise -OP-Ablauf FACELIFT / FACE-NECK-LIFT

Wie bei allen operativen Eingriffen ist auch ein Facelifting mit Risiken verbunden. Diese bestehen zum einen aus den Risiken der Narkose (Narkoserisiko) und zum anderen aus den Risiken des eigentlichen Eingriffs, hier des Facelift. Unter dem Oberbegriff Facelift faßt der ästhetische / plastische Chirurg eine Vielzahl von operativen Eingriffen zusammen. Die nachfolgende Darstellung der Facelift-Methoden und der sich daraus ergebenden Risiken erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jedes Facelift / jede OP-Methode ist mit eigenen, ganz spezifischen OP-Risiken verbunden. Die Wahrscheinlichkeit eines Eintritts der aufgeführten OP-Risiken ist daher bei einem Facelift nicht bei allen OP-Methoden gleich hoch, wenn auch ähnlich.

  1. Unteres Facelift:  Straffung der  Wangen-, Gesichts- und Halshaut. Überschüssiges Gewebe wird weggeschnitten, verbleibendes Gewebe in Richtung Schläfe und Nacken gestrafft, dort mit tieferen Gewebsstrukturen verbunden und so fixiert.
  2. Mid-Facelift:  Bei der Anhebung der mittleren Gesichtsbereiche wird über einen Schnitt in Höhe der Schläfen das Gewebe zunächst gelöst, anschließend einschließlich der mimischen Muskulatur stirnwärts verlagert und dann im Schläfenbereich fixiert.
  3. Face-Neck-Lift:  Auch hier erfolgt eine Gewebestraffung. Kennzeichnend ist jedoch die umfangreiche Schnittführung. Beginnend von den  (behaarten) Schläfen / Haaransatz wird der Schnitt hinter dem äußeren Gehörgang um das Ohrläppchen herum geführt, um dann schließlich im behaarten Nackenbereich zu enden.


OP-RISIKEN - Facelift / OP-RISIKO FACE-NECK-LIFT / OP-RISIKEN MID-FACELIFT

  • Schmerzen und Schwellungen
  • Spannungsgefühl, bisweilen sehr ausgeprägt, im weiteren Verlauf aber meistens abklingend
  • Blutergüsse / Hämatome
  • Eröffnung der Speicheldrüsenkapsel mit anschließender Speichelfistel
  • Triefauge mit anschließender, chronischer Bindehautentzündung
  • Fehlstellung des Ohrläppchens durch Narbenschrumpfung / Narbenzug
  • Veränderte Mimik
  • Gesichtslähmungen nach Nervendurchtrennung (Facialisparese)
  • Absinken der Augenbrauen
  • Unbeweglichkeit der Stirn nach Nervenverletzung
  • Gewebsnekrosen
  • Blutverlust
  • Infektion mit HIV / Hepatitis durch kontaminierte Blutkonserven sofern diese aufgrund des Blutverlustes erforderlich werden
  • Infektionskrankheiten
  • lokale Infektionen
  • Wundheilungsstörungen
  • Narben und Narbenwucherungen
  • Verziehung
  • Abszesse
  • Gewebeverhärtung
  • Gewebevernarbung
  • Sensibilitätsstörungen, vorübergehend, selten dauerhaft
  • Kreislaufschock
  • Lungenödem
  • Missempfindungen
  • Thrombosen
  • Embolien
  • Blutvergiftung
  • Lähmungen
  • Organversagen

 

Die aufgeführten Risiken sind weder abschließend noch alle gleich wahrscheinlich. Zu den genauen Risiken in Ihrem Fall, informieren Sie sich bitte auf unseren speziellen Themenseiten und bei Ihrem behandelnden Arzt.

 

wird unterstützt von:
Prof. Dr. med.
Dennis von Heimburg
Facharzt für Plastische und
Ästhetische Chirurgie

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